WUT -  ZORN - EIFERSUCHT

Innerlich kochend … erstickende, knirschende Freundlichkeit … spitze Bemerkungen … lähmendes Schweigen … so verschaffen sich aufgestauter Ärger, Wut … Zorn ...Eifersucht ...

Fassungslos stehen wir vor dem Scherbenhaufen, den Wutausbrüche und Gewalt angerichtet haben. Die Schreckensmeldungen, die uns aus der Presse erreichen, scheinen nicht zu enden. Alle sind geschockt, was zwischen Menschen möglich ist, können es nicht fassen, dass so etwas geschehen konnte. Aber auch in ganz alltäglichen Situationen können einem plötzlich die Augen aufgehen und das Alltägliche unerträglich werden.

Wohin mit meiner Wut?
Kennen Sie das? Sie ärgern sich über jemand, spüren diesen Ärger zu spät oder haben Angst, diesen zu äußern. Die Folge: Sie schlucken Ihren Ärger hinunter. Die Folge: Psychosomatische Beschwerden und Magengeschwüre. Wenn Sie den Ärger loslassen, geschieht dies so explosionsartig, dass Sie damit den anderen tief verletzen und der Beziehung schaden.

Wichtig ist, diese Energie in passender Art und Weise für sich und gegenüber anderen auszudrücken. Wir werden Methoden entdecken, wie Sie ihre Wut ausdrücken können und auf was Sie achten können, damit andere möglichst nicht verletzt werden, wenn Sie Ärger zeigen. Und wir werden auf Suche gehen, womit ihr Ärger zusammenhängt, denn jeder Ärger hat seine eigene Geschichte und wenn wir diese annehmen, kann sich der Ärger leicht verwandeln.

Lassen Sie es ruhig mal krachen, denn ein kräftiges Gewitter, kann die Luft wieder sehr klar machen.

Ärger und  Wut
Außer Fassung geraten, aufgebracht, empört, gereizt, verbittert, eingeschnappt und aufbrausend sein; dich ungerecht behandelt fühlen; dich unverstanden, ausgenutzt, erniedrigt, benachteiligt, betrogen, mit den Füßen getreten und bedroht fühlen, dich als Person in Frage gestellt fühlen.
Du ballst vielleicht die Hand zur Faust, könntest vor Ärger platzen; dem anderen weh tun wollen; dich rächen, ihn schlagen wollen; ihm Vorwürfe machen, anschreien; dich beleidigt zurückziehen; Türen knallen; trotzen; du spürst Anspannung, Zittern, Herzrasen, Schweißausbrüche, Unruhe, Übelkeit, wirst rot im Gesicht und dein Blutdruck steigt.

11 Tipps gegen WUT – ZORN – EIFERSUCHT

  • Nimm dir eine Auszeit
    Gehe, wenn du starke Wut hast, zunächst einmal aus der Situation, eventuell mit der Bemerkung: "Wir reden später nochmals darüber". Du weißt: im Ärger sagt und tut man Dinge, die man hinterher oft bereut oder einem sogar schaden.
  • Setze deine Wut in Bewegung um
    Fahre Fahrrad, jogge, walke, sause die Treppen im Treppenhaus ein paar Mal hoch und runter, oder schrubbe die Badewanne. Am besten ist eine Aktivität, die dich aus der Puste bringt. Dies lenkt ab, baut körperliche Anspannung ab und macht den Kopf wieder frei.
  • Schreibe all deine Vorwürfe und wütenden Gedanken auf
    Etwas niederschreiben hilft oft, es besser loslassen zu können.
  • Nutze den Gedanken-Stopp für deine ärgerlichen Gedanken
    Unterbreche deine ärgerlichen und wütenden Gedanken, indem du dir in Gedanken - noch besser laut - sagst: "Stopp". Wiederhole dieses Wort mehrmals bzw. so oft, bis du auf andere Gedanken kommst. Wende dich etwas anderem zu, das deine Aufmerksamkeit erfordert, d.h. lenke dich ab. Mehr zur Methode des Gedanken - Stopp.
  • Wandle deine Forderung in einen Wunsch um
    Ärger und Wut entstehen dann, wenn wir wie ein Diktator etwas verlangen und fordern, niemals, wenn wir uns etwas nur wünschen. Ersetze also deine Forderung: "Der andere darf nicht ...", "Der andere muss ...", "Das darf nicht sein" durch einen Wunsch: "Mir wäre lieber, wenn er ..." oder "Ich wünschte mir, dass..."
  • Singe deine ärgerlichen Gedanken oder spreche sie mit einer Micky Mouse Stimme aus.
    Wenn du das tust, dann musst du unwillkürlich lächeln oder lachen und dein Ärger ist für den Moment verflogen.
  • Gib deinem Körper eine Entwarnung
    Mach dir deutlich: "Ich bin nicht in Lebensgefahr. Ich kann loslassen und zur Ruhe kommen. Dann werde ich nach Lösungen suchen."
  • Ändere deinen Atemrhythmus
    Atme bis tief hinunter in den Bauchraum. Dann lasse den Atem langsam wieder ausströmen. Halte dann den Atem an und zähle langsam von 1001 bis 1006, dann atme wieder ein, aus und halte den Atem wieder an, während du zählst. Mache das einige Male und du bist ruhiger und gelassener.
  • Versetze dich in den anderen hinein
    Versetze dich in dein Gegenüber und überlege, welche Motive sich hinter seinem Verhalten und seinen Worten verbergen könnten. War es wirklich ein Angriff auf deine Person? Hat er absichtlich so gehandelt? Oder war es vielleicht nur Unwissenheit, Unbeholfenheit oder Gedankenlosigkeit?Ist er vielleicht selbst schlecht drauf, hat sich über einen anderen geärgert? Ist er überhaupt in der Lage, aufgrund seiner Lebensumstände und seiner Persönlichkeit anders zu reagieren? Wenn du dir die Mühe machst, die Motive für das Verhalten der anderen zu verstehen, dann wirst du oft feststellen, dass die anderen nicht dich persönlich gemeint haben und dich nicht böswillig angreifen wollten.
  • Mache gute Miene zum bösen Spiel
    Du kannst deine Gefühle durch die Körpersprache beeinflussen - und zwar sofort! Machst du eine ärgerliche Miene, fühlst du dich auch ärgerlich. Machst du eine gute Miene, verfliegen deine Ärger -gefühle. Mit anderen Worten: lächle deinen Ärger weg. Setze ein Lächeln auf deine Lippen und du wirst sofort merken, wie die Anspannung in deinem Körper nachlässt. Singe oder Summe eine fröhliche Melodie und deine Ärger -gefühle verflüchtigen sich.
  • Prüfe, wie wichtig dir die Angelegenheit ist
    Frage dich: Ist es die Situation wert, mich so zu ärgern? Ist es der andere wert, mich so durch meinen Ärger zu stressen? Wie denke ich wohl in einem Jahr darüber?

An seinem Ärger festzuhalten ist genauso wie eine glühende Kohle in die Hand zu nehmen, um sie nach jemandem zu werfen, du bist derjenige, der sich verbrennt.
- Buddha -

Ursachen für deinen Ärger und deine Wut

  • Wenn Ärger- und Wutgefühle ein großes und immer wiederkehrendes Problem für dich sind und du an ihren Ursachen ansetzen willst, dann musst du an deinem Selbstwertgefühl arbeiten.
  • Ärger und Wut kommen nämlich meist dann in uns auf, wenn wir uns von anderen tief verletzt und angegriffen fühlen.
  • Und warum fühlen wir uns angegriffen? Weil unser Selbstwertgefühl nicht stark genug ist, um den vermeintlichen oder tatsächlichen Angriffen anderer standzuhalten.
  • Und wodurch ist unser Selbstwertgefühl geschwächt? Weil wir perfektionistische Ansprüche an uns haben und uns für Fehler und Schwächen kritisieren und uns deshalb häufig über uns selbst ärgern.
  • Wenn wir gering von uns denken, dann sind unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen verwundbar und wir fühlen uns leicht angegriffen und verletzt.
  • Lerne dein Selbstwertgefühl zu stärken, dich mehr anzunehmen, dir selbst gegenüber toleranter und sanftmütiger zu sein.
  • Dann werden dein Ärger und deine Wut weniger.
  • Je mehr du dich selbst annimmst umso weniger fühlst du dich von anderen angegriffen und verletzt, und je weniger du dich verletzt fühlst umso weniger ärgerst du dich.

Erzählen Sie mir von Ihrer Wut, dem Ärger oder Eifersucht und ich sage Ihnen umgehend ob ich Ihnen helfen kann.
Vereinbaren Sie mit mir ein kostenloses Vorgespräch.

Sabine Sterl (Cerny)

Wr. Zentrum für energetische Psychotherapie
Mahlerstr. 7/19
1010 Wien
Tel: 0680 240 45 18

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